Das Schweickhardt Areal

Historie
Der gelernte Konditor Jacob Conrad Schweickhardt eröffnete 1797 ein Geschäft, in dem er neben Backwerk aller Art auch Lebensmittel, Tabak, Liköre und Branntwein verkaufte. Ab 1803 befand sich das Stammhaus in der Neuen Straße 13. Nach dem Tod des Vaters übernahm 1830 der älteste Sohn Heinrich (I) das Geschäft. Mit Hilfe der Mitgift seiner zweiten Frau kaufte er zusammen mit seinem Bruder Eduard 1835 die Sägemühle, die Obere Mühle und die Haagthormühle von der Stadt. Letztere wurde zur Kunstmühle umgebaut.

Während der Revolution 1848/49 engagierten sich die Brüder Schweickhardt für die Demokratiebewegung. Heinreich (I) wurde dafür verhaftet und verbüßte auf dem Asperg eine 1 1/2 jährige Haftzeit. Nach seinem frühen Tod 1855 führte der Sohn Heinrich (II) zusammen mit seiner Mutter die Geschäfte. Zuerst erstritt er die Trennung von seinem Onkel Eduard Schweickhardt per Prozeß. Dafür kam 1865 vorübergehend der Bruder Heinrichs (II), Albert, mit ins Geschäft.

Nach 15 Jahren trennten sich die beiden, Heinrich (II) baute die Mühle um und richtete eine Obstbrennerei ein. Mit der Branntweinbrennerei und der in der Reutlinger Straße 62 erbauten Essigfabrik machte Heinrich (II) ab 1886 den Schritt hin zum Unternehmer. Er starb 1898; sein Sohn Heinrich (III) führte die Fabrik bis zu seinem Tod 1919 weiter. Danach leitete der nächste Sohn von Heinrich (II), Gustav Schweickhardt, die Geschäfte und brachte den Betrieb durch Umbauten und Modernisierungen auf einen neuzeitlichen Stand. Im Dritten Reich bekam Gustav aufgrund seiner Tätigkeiten als Vorstand der Demokratischen Partei Schwierigkeiten. Deshalb übergab er die Firma an seine Söhne von denen Fritz Schweickhardt bis 1960 die Firma leitete. Dann überahm mit Klaus und Heinz Schweickhardt die siebte und 1989 mit Philipp Schweickhardt die achte Generation die Geschäfte.

Die Haagthormühle

Ende 1830 wurde die Haagthormühle von Heinrich (I) Schweickhardt zur Kunstmühle umgebaut. Den Mühlbetrieb führte er zusammen mit seinem Bruder Eduard unter dem Namen „Gebrüder Schweickhardt“.

Der erste LKW mit Holzvergaser

1920 leitete die Motorisierung durch LKW mit Holzvergaser einen erheblichen Fortschritt ein.

Die Mühle

1847 brachte in Zusammenhang mit einer großen Hungersnot den „Sturm auf die Kunstmühle“, den Heinrich (I) Schweickhardt nur mit Hilfe eines Tübinger Bürgers relativ schadlos überstand.

Heinrich (I) Schweickhardt

Als freiheitlich gerichteter und politischer tätiger Bürger wurde er nach 1849 wegen „Aufforderung zum Aufruhr“ angeklagt und starb kurz nach seiner Haftentlassung. Die Geschäfte waren durch die politischen Spannungen und durch Hungersnöte sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Fritz Schweickhardt

1937, nach dem plötzlichen Tod Heinrich des (IV), übernimmt Fritz Schweickhardt in der sechsten Generation die Geschäfte.

Heinrich (II) Schweickhardt

Mit Heinrich (II) hatte 1855 der Mann die Leitung der Firma übernommen, der den Grund für den Aufstieg und die Entwicklung des gutgehenden Geschäfts gelegt hat.

Die Haagthormühle

Ende 1830 wurde die Haagthormühle von Heinrich (I) Schweickhardt zur Kunstmühle umgebaut. Den Mühlbetrieb führte er zusammen mit seinem Bruder Eduard unter dem Namen „Gebrüder Schweickhardt“.

Die Mühle

1847 brachte in Zusammenhang mit einer großen Hungersnot den „Sturm auf die Kunstmühle“, den Heinrich (I) Schweickhardt nur mit Hilfe eines Tübinger Bürgers relativ schadlos überstand.

Der erste LKW mit Holzvergaser

1920 leitete die Motorisierung durch LKW mit Holzvergaser einen erheblichen Fortschritt ein.

Heinrich (I) Schweickhardt

Als freiheitlich gerichteter und politischer tätiger Bürger wurde er nach 1849 wegen „Aufforderung zum Aufruhr“ angeklagt und starb kurz nach seiner Haftentlassung. Die Geschäfte waren durch die politischen Querelen und Hungersnöte sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Heinrich (II) Schweickhardt

Mit Heinrich (II) hatte 1855 der Mann die Leitung der Firma übernommen, der den Grund für den Aufstieg und die Entwicklung des gutgehenden Geschäfts gelegt hat.

Fritz Schweickhardt

1937, nach dem plötzlichen Tod Heinrich des (IV), übernimmt der dem Fortschritt zugewandte Fritz Schweickhardt die Geschäfte.